Hauswasserwerke.net – Nachhaltig und kostengünstig sparen – Der große Hauswasserwerk Test

Nachhaltigkeit wird immer mehr zu einem Thema, das auch für Privathaushalte interessant ist. Der Umweltaspekt ist dabei natürlich ein wichtiger Faktor, aber Sie können mit nachhaltiger Energie- und Ressourcenwirtschaft auch bares Geld sparen. Solarzellen erfreuen sich einer nie dagewesen Beliebtheit und zieren mehr und mehr Hausdächer. Aber warum sparen Sie nicht auch Geld bei Ihrer Wasserrechnung? Dafür brauchen Sie nicht einmal einen Brunnen, denn „glücklicherweise“ regnet es in Deutschland oft genug. Wenn Sie nun auch noch bedenken, wie wenig Wasser Sie aus Ihren Wasserleitungen trinken und wie viel Wasser Sie für andere Zwecke, sei es das Waschen Ihrer Wäsche oder die Toilettenspülung, verwenden, dann sollten Sie sich fragen, warum Sie kostenlose Geschenke aus im wahrsten Sinne des Wortes himmlischen Höhen im Erdboden versickern lassen.

Mit einem eigenen Hauswasserwerk ist es für Sie ein Einfaches von den natürlichen Wasserressourcen aus Ihrer Umgebung zu profitieren. Dafür brauchen Sie tatsächlich nicht einmal einen eigenen Brunnen, auch wenn dieser natürlich von Vorteil ist. Es reicht für die meisten Zwecke völlig das Regenwasser in Sammelbehältern aufzufangen und abzupumpen. Ob Sie nun einen großen Garten haben oder einfach nur einen völlig normalen Haushalt, Sie können Regenwasser für viele Zwecke nutzen, ohne sich dabei Sorgen um eine Filterung wie bei klassischem Leitungswasser machen zu müssen. Tatsächlich ist Regenwasser sogar weitaus weniger kalkhaltig als Leitungswasser und schont so nicht nur die Hausleitungen, sondern auch Wasch- und Spülmaschine.

Lassen Sie kein bares Geld mehr im Boden versickern, nutzen Sie frei verfügbare Ressourcen und schonen Sie Ihren Geldbeutel. Wir halten Sie auf dem Laufenden in Fragen technischer Entwicklung, testen für Sie Hauswasserwerke, suchen das beste Angebot für Sie heraus und helfen wo wir nur können bei der Realisierung Ihres eigenen Hauswasserwerks.

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Beliebte Hauswasserwerke

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Hauswasserwerke Vergleich

Unser Hauswasserwerke-Vergleich gibt über Features und Funktionen verschiedener Hauswasserwerke einen guten Überblick.

Testberichte

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Bewässerungsanlage-Garten

Umweltschonende und kostengünstige Rasenbewässerung mit einem Hauswasserwerk

Was ist ein Hauswasserwerk? Vorteile, Funktionsweise und Vergleich

Ein Blick auf die Abrechnung Ihrer Stadtwerke offenbart es deutlich: Die Nebenkosten steigen immer weiter von Jahr zu Jahr. Der hauptsächliche Faktor, neben Strom, ist dabei Wasser. Ersterer Punkt lässt sich, auch ohne Erwerb einer eigenen Solarkrafteinspeisung oder Solaranlage mit modernen Geräten, die einen weniger intensiven Stromverbrauch erzeugen, absenken. Doch wie, außer durch restriktive Einschränkungen Ihres Wasserverbrauchs lässt sich der eigene Wasserverbrauch minimieren? Zwar gibt es in vielen großen Haushaltsgeräten Sparfunktionen, doch wirkliche Kostensenkung wird weder damit, noch mit vermeintlich hilfreichen Tipps und Tricks erzielt. Und mal ehrlich, Sie wollen doch nicht wirklich Regenwasser im Garten auffangen und es für Ihre Toilettenspülung verwenden, oder?

Warum eigentlich nicht? Und wenn Sie schon einmal dabei sind gleich auch für die Waschmaschine? An vielen Stellen des täglichen Wasserverbrauchs geraten Sie gar nicht in direkten Kontakt mit dem Wasser. Zumal Regenwasser in Deutschland von einer sehr hohen Sauberkeit ist. Von natürlichem Brunnenwasser, gefiltert durch eine Vielzahl von Sedimentschichten einmal völlig abgesehen. Selbst Sickerwasser ist noch immer für die meisten Zwecke völlig ausreichend, ja schont sogar Haushaltsgeräte wie die Waschmaschine, da es deutlich weniger kalkhaltig ist als das teure Leitungswasser.

Nun ist aber jeder deutsche Haushalt, bis auf wenige Ausnahmen an das Netz der öffentlichen Wasserversorgung angeschlossen und alle Belange der täglichen Wasserversorgung und des täglichen Wasserverbrauchs werden über diese abgewickelt. Die Nutzung von Regenwasser und Sickerwasser aber ist günstig und schont die Umwelt – Stichwort: Nachhaltigkeit – und lässt sich für vergleichsweise wenig Geld über ein eigenes Hauswasserwerk nutzen.

Doch was ist eigentlich ein Hauswasserwerk? Wie funktioniert ein Hauswasserwerk? Wie groß ist ein Hauswasserwerk? Ist ein Hauswasserwerk wirklich die Alternative zum öffentlichen Trinkwassernetz als das es angepriesen wird? Kann sich jeder ein solches Hauswasserwerk einbauen? Was sind die Vorteile eines Hauswasserwerks? Welche Kosten bringt ein Hauswasserwerk mit sich? Diese und einige weitere Fragen werden Wir für Sie im Folgenden so umfassend und einfach wie möglich beantworten.

Der Name lässt es bereits vermuten, ein Hauswasserwerk ist eine „Eigenwasserversorgungsanlage“. Ein langes und sperriges Wort. Ziel und Sinn ist es aber sich mit einem Hauswasserwerk komplett oder teilweise von einer externen Wasserversorgung abzukoppeln. Bis vor einigen Jahren hätte man eine solche Anlage wohl am ehesten mit einer entlegenen Waldhütte oder eine unterirdischen Anlage für verwirrte Aussteiger verbunden, aber warum sollte man sich nicht selber zu Teilen unabhängig machen, wenn man damit sparen kann und zugleich die Umwelt schont? Geld kann man nie genug haben (oder hat es leider nie genug) und wie man es dreht oder wendet, wir haben so oder so nur die eine Umwelt. Prinzipiell entfällt also mit der Installation eines Hauswasserwerks die Notwendigkeit einen Anschlusses an das öffentliche Versorgungsnetz. In den meisten Fällen zielt dies auf eine autarke Versorgung für Einrichtungen wie Waschmaschine und Toilettenspülung ab.

Aufbau von Hauswasserwerken

Anschluss-und-Aufbau-Hauswasserwerk

Aufbau und korrekter Anschluss von Hauswasserwerken

Um nun die, an sich simple, Funktionsweise eines Hauswasserwerks zu verstehen, führen wir Ihnen zunächst den Aufbau eines solchen Systems vor Augen. Ein Hauswasserwerk besteht gemeinhin aus drei Hauptkomponenten. Um den Bedarf an Wasser zu decken ist dafür zunächst einmal ein Wasserreservoir notwendig. Dies kann ein Brunnen, ein Teich oder, so ist es meist der Fall, eine eigene Zisterne sein. In diesem Reservoir wird Wasser zentral gesammelt und ist jeder Zeit verfügbar, sofern die Zisterne ausreichend gefüllt ist. Die Befüllung kann über Grundwasser (beim Brunnen) oder durch Regen- und Sickerwasser (bei der Zisterne) erfolgen oder über ein Kombination aus beidem. Aus diesem Blickwinkel ist ein Teich nichts anderes als eine ebenerdige Zisterne.

Um dieses Wasser nun zu nutzen ist des Weiteren eine Pumpe nötig. Sie sorgt dafür, dass das Wasser aus dem Reservoir auch dahin kommen kann, wo es schlussendlich gebraucht wird. Eine solche Pumpe kann eine externe Installation sein oder direkt als Tauchpumpe im Reservoir integriert sein. Üblicherweise sind solche Pumpen mit mehr oder weniger ausgefeilten Sensoren ausgestattet, die den Wasserdruck und die Wassermenge messen, damit sich die Pumpe automatisch abschaltet, wenn nicht mehr genug Wasser im Reservoir zur Verfügung steht. So kann ein Leerlauf und damit eine Beschädigung der Pumpe verhindert werden.

Als letztes Haupt-Bauteil ist im Versorgungssystem noch ein Druckbehälter von Notwendigkeit. Meist ist dies ein Drucktank, der mit einem Gas gefüllt ist. Sobald Wasser in den Drucktank eindringt, wird das Gas komprimiert, aktiviert einen Druckschalter und dieser deaktiviert über einen Druckschalter ab einem vordefinierten Wert die Pumpe. Sobald der Wasserdruck wieder sinkt und dadurch die Pumpkraft der Pumpe wieder gebraucht wird, wird auf selben Weg die Pumpe wieder eingeschaltet. Das Gas kann sich wieder im Druckbehälter ausdehnen, der Schwellenwert wird unterschritten und der Druckschalter schaltet die Pumpe wieder automatisch ein.

Zu diesen drei Haupt-Bauteilen eines Hauswasserwerks kommen noch viele weiter kleine Komponenten hinzu. Vom Druckmanometer, über ein Überdruckventil zur Sicherheit der Anlage bis hin zu einer Vielzahl von elektronischen Spielereien wie Anzeigen und Zeitschaltuhren.

Kosten eines Hauswasserwerks

Die tatsächlichen Kosten eines Hauswasserwerks hängen von einer Vielzahl an Faktoren ab. Schlussendlich macht es viel Sinn hier lieber einmalig eine größere Summe zu investieren, die sich erst nach ein paar Jahren rechnet. Denn Sie wollen ja Ihr Hauswasserwerk lange nutzen und nicht nur kurzzeitig von den Vorteilen des Hauswasserwerks profitieren. Natürlich finden sich auch Hauswasserwerke für Preise von 100 Euro. Bei der näheren Betrachtung der Geräte fällt auf, dass diese entweder aus Kunststoff oder aus Stahl gefertigt sind. Aber auch weitere Unterschiede sind in den Beschreibungen offensichtlich:

  • Bauform aus Kunststoff
  • Bauform aus Stahl
  • mit Tauchpumpe
  • mit Jetpumpe
  • mit Saugpumpe
  • mit unterschiedlichen Saug- und Förderleistungen
  • mit unterschiedlich großem Druckkessel
  • mit einer unterschiedlich befüllten Luftkammer im Druckkessel
  • mit mehr oder weniger üppigem Zubehör
  • Kunststoff oder Edelstahl

Zunächst wirken sich Bauformen aus Kunststoff oder Edelstahl deutlich auf den Preis aus. Kunststoffhauswasserwerke erreichen nicht die Lebensdauer von denen mit Stahlkessel. Sie halten nicht so lange dicht. Neben den bereits aufgezählten Pumpentypen ist aber ebenfalls deren Qualität von Bedeutung. Diese richtet sich zunächst nach dem Wirkungsgrad der Pumpe.

Aber natürlich spielt auch die Herstellungsqualität (No-Name oder Markenhersteller) eine erhebliche Rolle. Dann kann der Druckkessel auch unterschiedliche Größen aufweisen. Insbesondere, wenn Sie mehr Wasser zwischenspeichern wollen, hängen Sie von einem entsprechend großen Kessel ab. Der muss dann auch den Druck entsprechend halten, also steigt auch die Qualität diesbezüglich mit an.

Verschiedene Techniken werden in Hauswasserwerken genutzt

Verschiedene Anbieter füllen die Luftkammer im Druckkessel dann auch mit unterschiedlichen Gasen von herkömmlicher Luft bis hin zu Stickstoff. Aber auch die Wartungsmöglichkeiten sind von enormer Bedeutung. So wird die Membran zwischen beiden Kammern (Wasser und Gas) in der Regel nach zwei bis drei Jahren durch normalen Verschleiß undicht.

Ein Hauswasserwerk sollte gut zu warten sein

Grundsätzlich kann man die Membran im Hauswasserwerk wechseln. Bloß, was tun, wenn es sich tatsächlich um ein No-Name-Produkt handelt und nun keine Ersatzteile gefunden werden können? Außerdem kann auch der Druckschalter (Druckwächter) je nach Hersteller in der Qualität aufweisen. Darüber hinaus kann bei billigen Hauswasserwerken auch das Druckmanometer fehlen.

Was kostet also nun ein Hauswasserwerk? Wie Sie sehen hängt dies von Ihrem Bedarf ab und davon wie sehr Sie auf hochwertige Technik bauen wollen. Es ist also nicht nur wichtig, wie hoch Ihr täglicher Verbrauch ist, wie viele Personen oder gar Parteien in Ihrem Haus wohnen, welche Technik genutzt werden soll und für welche Zwecke Ihr Hauswasserwerk genutzt werde soll. Schlussendlich ist die eigentliche Pumpe meist der kleinste Faktor, da auch hier bereits gute Pumpen für um die 100 Euro erhältlich sind. Reservoirs und Druckbehälter allerdings können die Kosten schnell verzehnfachen, was in Anbetracht einer langfristigen Nutzung ein kleiner Preis ist.

Macht für mich ein Hauswasserwerk überhaupt Sinn?

In ihrem Ursprung sollten Hauswasserwerke nicht Energie sparen und den Geldbeutel schonen, sondern dienten (und dienen noch immer) dazu, Haushalte ohne Möglichkeit einer öffentlichen Wasserversorgung auf einem einfachen Weg mit Wasser zu versorgen. Inzwischen aber zeichnet sich ein deutlicher Trend zur Nutzung zur Kosten- und Energiebedarfssenkung ab. Es lässt sich somit sagen, dass sich ein Hauswasserwerk dann für Sie lohnt, wenn Sie auf längere Sicht Geld sparen wollen. Ideale Voraussetzung ist natürlich ein eigener Brunnen im Garten. Der Umweltaspekt ist ein weiterer Punkt, denn Sie schonen damit das Trinkwasser und senken den Bedarf. Auch wenn wir Trinkwasser als Selbstverständlichkeit ansehen, so wird bei der „Herstellung“ von Trinkwasser, bei der Filterung, der Wartung und der Hinleitung zu Haushalten Energie verbraucht. Wenn Sie die Umwelt schonen wollen, macht also ein Hauswasserwerk genau so viel Sinn wie Solarzellen. Obendrein ist Trinkwasser ein wertvolles Gut, dass alles andere als selbstverständlich ist. Übrigens: Für Geräte wie Waschmaschinen ist Brunnen- oder Regenwasser sogar besser, da es weniger Kalk enthält uns somit die empfindlichen technischen Bauteile besser schützt als herkömmliches Leitungswasser.

Die restliche Wasserversorgung – z. B. für Dusche, Waschbecken und Spüle – wird auch nach der Installation eines Hauswasserwerks bei Objekten, die an das öffentliche Wassernetz angeschlossen sind, von diesem gespeist. Lediglich bei Gebäuden ohne Anschluss übernimmt auch diese Aufgabe das Hauswasserwerk. Allerdings müssen in diesem Fall aufwendige Filtersysteme eingebaut werden, damit die geforderte Trinkwasserqualität gewährleistet werden kann.

Was sind die Vorteile eines Hauswasserwerks

Die Vorteile von einem Hauswasserwerk

Durch Hauswasserwerke kann man nach einigen Jahren wesentlich Kosten sparen. Sie haben mehr Geld für andere Zwecke.

Der Rohstoff Wasser wird immer knapper und somit auch immer teurer. Entscheidet man sich früh genug für den Einbau eines Hauswasserwerkes kann man im Laufe der Jahre oder Jahrzehnte Kosten sparen. Der Einbau sollte jedoch möglichst früh erfolgen, da die Anschaffungs- und Einbaukosten zuerst durch die Ersparnis ausgeglichen und relativiert werden müssen. Das Regenwasser, welches man bei Hauswasserwerken häufig nutzt, steht kostenlos und beinahe unbegrenzt zur Verfügung und wird effektiv verbraucht.

Das Regenwasser kann bis zu 50% des Wasserverbrauchs einer Familie decken und eine durchschnittliche Familie kann bis zu 200 Euro im Jahr sparen.

Das eingesetzte Regenwasser wirkt sich sogar positiv auf die Waschmaschine aus.

Was viele nicht wissen ist, dass Leitungswasser wesentlich mehr Kalk enthält als Regenwasser. Dieser schädigt der Waschmaschine nachhaltig und kann nur durch Einsatz starker Chemikalien vermindert werden. Die Kosten der Instandhaltung sind enorm hoch und die Maschine verfügt über eine geringere Lebensdauer. Dass Regenwasser die Qualität des Waschvorgangs negativ beeinflusst, ist durch zahlreiche Studien widerlegt worden. Regenwasser wäscht die Wäsche genauso rein wie herkömmliches Leitungswasser.

Auch zur Gartenbewässerung eignet sich Regenwasser besonders gut, da es weich ist und den Pflanzen gut tut.

Lohnt sich der Vergleich von Hauswasserwerken?

Wie bereits aufgeführt unterscheiden sich die auf ersten Blick sehr ähnlichen Hauswasserwerke durch eine Vielzahl an Punkten. Wir nehmen für Sie nicht nur umfassende Tests von Hauswasserwerken vor, wir vergleichen Hauswasserwerke auch anhand ihrer Funktionsweisen und anhand von Testurteilen von Nutzern. Schlussendlich dreht es sich ja darum, dass Sie Geld sparen und nicht anstatt von Geld viel Zeit und Nerven in Ihre Wasserversorgung investieren müssen. Denn wenn dem so wäre, würden die meisten sicherlich wieder auf die ohne Aufwand für Mehrkosten zur Verfügung stehende Versorgung durch das öffentliche Wassernetz wechseln. Mit uns an Ihrer Seite finden Sie aber das richtige Hauswasserwerk für Ihren Haushalt und Ihren Bedarf. So sparen Sie nicht nur Geld, sie können auch ruhigen Gewissens behaupten etwas Nachhaltiges für unser aller Umwelt getan zu haben und unsere Welt mit einem kleinen Einsatz für kommende Generationen miterhalten zu haben.

Worauf ist beim Kauf eines Hauswasserwerks zu achten?

Bevor Sie sich für den Kauf eines Hauswasserwerks entscheiden, sollten Sie genau wissen, wofür Sie planen das Hauswasserwerk zu verwenden. Abhängig davon ergeben sich ganz unterschiedliche Anforderungen an das System und die beteiligten Gerätschaften sowie die Spezifikationen der Anlage. Wollen Sie ein Festinstallation für einen dauerhaften betrieb oder schwebt Ihnen eher ein mobiler Einsatz vor? Wollen Sie Ihren Garten bewässern, wollen Sie Regen-, Sicker- oder Brunnenwasser in Ihr Hauswassersystem integrieren um damit die Toilettenspülung und die Waschmaschine zu betrieben? Haben Sie Probleme mit dem Druck in den Leitungen auf Grund schwankender Leistungen Ihres lokalen und öffentlichen Wasserversorgers und planen diese mit eigenem Wasser auszugleichen? Wollen Sie ein Modell mit oder ohne Druckbehälter? Und was muss dafür Ihre Anlage leisten können? Wie hoch ist Förder- und Ansaughöhe und welche Pumpenart wird dafür benötigt?

Lautstärke des Hauswasserwerks

Grade bei einer Festinstallation im Haus ist die Lautstärke des Hauswasserwerks ein nicht zu vernachlässigender Punkt. Im Zweifelsfall wollen Sie auch mitten in der Nacht Ihre Toilette benutzen ohne das komplette Haus aufzuwecken. Dann wäre es mehr als nur ärgerlich, wenn das von Ihnen gewählte Gerät über eine hohe Geräuschemission verfügt und von Ihnen und den anderen Bewohnern Ihres Hauses als laut und störend empfunden wird. Leider sind die Hersteller nicht dazu verpflichtet Dezibel-Werte zu Ihren Geräten anzugeben, aber wir geben bei unseren Tests auch Angaben zu Betriebslautstärke ab.

Mobile Hauswasserwerke

Bei einem mobilem Einsatz sind Tragegriffe sehr praktisch und sinnvoll, da Hauswasserwerke in der Regel eher unhandlich sind. Auch ein kleines, portables Hauswasserwerk ist kein Gerät, das man sich einfach mal so unter den Arm klemmen kann.

Hauswasserwerk zur Druckerhöhung

Ein beliebter Einsatzzweck von Hauswasserwerken ist die Druckerhöhung des Hauswassersystems. Gerade bei Häusern mit mehreren Stockwerken kommt es vor, dass der Wasserdruck in den oberen Etagen nicht ausreicht. Viele öffentliche Wasserversorger fördern das Wasser mit zu wenig Druck. Gerade beim Duschen zum Beispiel kann das sehr lästig sein. Um den Wasserdruck zuverlässig zu erhöhen und konstant zu halten, sind Hauswasserwerke ideal geeignet. Als Druckerhöhungsanlage können Hauswasserwerke den Komfort bei der häuslichen Wassernutzung erhöhen. Je nach Pumpe kann der Ein- und Abschaltdruck genau eingestellt werden. Der zu geringe Wasserdruck im vorhandenen Leitungssystem kann somit individuell erhöht werden.

Bei einem Hauswasserwerk zur Druckerhöhung des eigenen Hauswassersystems sollte also darauf geachtet werden, dass Ein- und Abschaltdruck einstellbar sind. So kann das System auf individuelle Bedürfnisse und örtliche Gegebenheiten eingestellt werden und Schwankungen können mühelos ausgeglichen werden.

Druckbehälter ja oder nein?

Ein Hauswasserwerk ohne Druckbehälter läuft im Dauerbetrieb. Zwar sind diese Geräte günstiger, aber brauchen eben mehr Strom. Mit einem Druckbehälter ist dafür gesorgt, dass immer genügen Wasser in den Leitungen vorhanden ist. Dank dem im Druckbehälter vorhandenen Gas muss die Pumpe so nicht extra für jede noch so kleine Wassermenge laufen. Je größer der Druckbehälter im Hauswassersystem ist, desto weniger häufig muss die Pumpe tatsächlich arbeiten. Nur wenn der Behälter sich leert muss die Pumpe des Hauswasserwerks arbeiten. Je größer der Druckbehälter, desto größer ist somit auch die Anforderung an die Pumpleistung der Pumpe.

Unbedingt zu beachten: Trockenschutzlauf

Egal welche Art von System Sie für Ihr Hauswasserwerk verwenden möchten, Sie sollten auf keinen Fall auf einen Trockenlaufschutz verzichten. Dieser ist ein oft recht simpler Sensor, der die Aufgabe hat festzustellen, ob im Reservoir auch noch genug Wasser vorhanden ist. Andernfalls kann das Risiko eines Leerlaufs bestehen. Ein solcher Trockenlauf kann die Pumpe nachhaltig beschädigen oder sogar zerstören. Auch schon eine Reparatur ein so beschädigten Pumpe kann schnell den Kaufpreis übersteigen. Somit ist der Aufpreis eines Trockenlaufschutzes ein kleiner Preis.

Maximale Förderhöhe

Unter der maximalen Förderhöhe versteht man den maximalen Abstand zwischen der Wasseroberfläche des Brunnens, der Zisterne oder des Reservoirs und dem höchst möglich gelegenen Wasseranschluss im System. Oftmals ist dieser Punkt allerdings zu vernachlässigen, da fast alle Anlagen über eine maximale Förderhöhe von 40 bis 50 Metern verfügen. Nur in selten Fällen werden Sie beim privaten Gebrauch hier tatsächlich an die Grenzen stoßen. Erst wenn dieser Wert signifikant niedriger ausfällt, sollten Sie genau nachrechnen.

Ansaughöhe und maximale Ansaughöhe

Die Ansaughöhe beschreibt die maximale Höhe von der Wasseroberfläche des Brunnens oder der Zisterne zum Hauswasserwerk. Wird dieser Wert überschritten, ist die Anlage nicht mehr in der Lage das Wasser anzusaugen. Auf die Ansaughöhe sollte man also definitiv Acht geben. Es gibt zudem einen Zusammenhang aus Ansaughöhe und Förderhöhe, der ebenfalls beachtet werden sollte. Denn die Leitung eines Hauswasserwerks verteilt sich sozusagen auf diese beiden Werte. Wird also viel Leistung benötigt um das Wasser aus einer Tiefe von beispielsweise 6 Metern anzusaugen und nicht abreißen zu lassen, kann entsprechend weniger Druck bei der Entnahme zur Verfügung stehen, was sich wiederum negativ auf die Förderhöhe auswirkt. Außerdem verringert sich die Lebensdauer eines Hauswasserwerks erfahrungsgemäß bei sehr tiefem Grundwasserstand. Denn durch häufiges Ansaugen aus relativ großer Tiefe erhöht sich der Verschleiß. In einem solchen Fall ist es also absolut empfehlenswert, einen Pumpenschacht zu graben um so dem Grundwasser etwas entgegenzukommen.

Vorfilter

Bei einigen Hauswasserwerken gehört ein hochwertiger Vorfilter zur serienmäßigen Ausstattung. Vorfilter minimieren den Verschleiß und verlängern die Lebensdauer der Pumpe, da sie höchst effizient Sand und Feststoffe aus der geförderten Flüssigkeit filtern. Besonders vorteilhaft: Der aus schlagfestem Kunststoff bestehende Filtereinsatz lässt sich auf einfache Weise reinigen, so dass er mehrfach verwendbar ist.

Hauswasserwerke ohne Vorfilter können bei Bedarf jederzeit mit diesem empfehlenswerten Zubehör nachgerüstet werden.

Kaufargument selbstsaugende Pumpe

Im Normalfall sollten Sie zu einer selbstansaugenden Pumpe für Ihr Hauswasserwerk greifen. So kann Ihre Pumpe Wasser bis zu etwa 6 Metern tiefe ganz von alleine ansaugen und dem Hauswasserwerk zuführen. Haben Sie allerdings einen Brunnen als Förderpunkt für das Wasser für Ihr Hauswasserwerk der mehr als 6 bis 7 Meter Tiefe aufweist, wird die Selbstansaugung nicht mehr gut funktionieren. Die Pumpe kann nicht mehr genug Saugkraft aufbringen, schaltet sich ab oder läuft gar trocken. Dann müssen Sie mit einem Druckwindkessel im Keller, einem zweiten Rohrsystem und speziellem Flussventil Wasser in die Tiefe Pumpen leiten um den Druckwindkessel im Keller zu füllen.

Feuchte Lieferung?

Oft kommt es vor, dass das gelieferte Hauswasserwerk bzw. der Karton feucht ist. Hier könnte schnell die falsche Schlussfolgerung getroffen werden, dass es sich bei dem Gerät um eine gebrauchte Rücksendung handelt. Im Gegenteil ist ein nasses Hauswasserwerk aber ein Qualitätsmerkmal, da es zu Kontrollzwecken vor dem Versand an den Kunden getestet worden ist.

Wichtige Marken und Hersteller

Berlans Fokus liegt auf der Herstellung hochwertiger Maschinen und Werkzeuge. Dabei wird inzwischen sowohl auf den Profi als auch auf den Hobby-Heimwerker abgezielt. Berlan achtet generell auf ein ausgewogenes Preis-Leistungs-Verhältnis. In den Bereichen Haus, Garten, Beruf und Freizeit bietet Berlan eine breit aufgestellte Produktpalette an. Im Sortiment des innovativen Herstellers finden sich auch hochwertige Hauswasserwerke. Diese sind bereits ab 100 Euro erhältlich und halten das, was Berlan seinen Kunden verspricht: Leistungsstärke, Qualität und Zuverlässigkeit zu angemessenen Preisen. Die Hauswasserwerke sind im Schnitt für etwas über 100 Euro erhältlich. Berlan bietet bei seinen Hauswasserwerken einen sowohl einfache Bedienung, gepaart mit hoher Lebensdauer sogar im dauerhaften Einsatz. Auch auf den Faktor Sicherheit wird bei Berlan viel Wert gelegt. Abgerundet wird das Angebot von Berlan mit einer umfassenden Zufriedenheitsgarantie.
Die drei Buchstaben T.I.P. Stehen für „Technische Industrie Produkte GmbH“. Der Hersteller hat sich komplett auf die Produktion von Pumpen und Hauswasserwerke spezialisiert. In diesem Bereich liegt der Fokus von T.I.P. auf der automatischen Wasserversorgung rund um Haus und Garten. Mit Blick auf Nachhaltigkeit und Umweltbewusstsein, sowie autarkem Wirtschaften steht die Nutzung von Regen-, Brauch- und Grundwasser im Vordergrund. Die Hauswasserwerke von T.I.P. eignen sich durch die Bank für die Wasserförderung aus jeder Quelle und zur Unterstützung des Drucks im bestehenden Leitungssystem. Preislich liegen die Hauswasserwerke zwischen 80 und 400 Euro und bedienen wirklich jeden individuellen Anspruch. In der Leistung unterscheiden sich die angebotenen Hauswasserwerke natürlich erheblich, aber mit T.I.P. bleibt wirklich kein Anschluss trocken.
Niemand kommt in Sachen Wasser, Heim und Garten an Gardena vorbei. Das Unternehmen aus Ulm hat sich voll und ganz allem rund um das Thema Wasser verschrieben. Neben Schläuchen, Gartenteichen, Rasensprengung, Bewässerung finden sich auch Pumpen und Hauswasserwerke in der Produktpalette des deutschen Herstellers. Somit wundert es auch wenig, dass Gardena inzwischen weltweit aktiv ist und über alle Grenzen hinweg für hohe Qualität bekannt ist. In Europa gehört Gardena zu den führenden Herstellern für Gartengeräte. Die Pumpen von Gardena sind allgemein so ausgelegt, dass sie jede Wasserquelle nutzen können und sich sowohl für Haus und Garten eignen. Egal ob Grund- oder Regenwasser, mit den Pumpen von Gardena kann jeder bestehende Wasserkreislauf mühelos ergänzt werden. Die hochwertigen Pumpen und Hauswasserwerke von Gardena sind ab etwa 140 Euro erhältlich, die meisten sind für um die 300 Euro auf dem Markt und in jedem Baumarkt oder beim Fachhändler erhätlich. Sämtliche Bewertungen für Gardena Hauswasserwerke fallen gut bis sehr gut aus, was die Qualität des Unternehmens noch einmal deutlich unterstreicht.
Die weltweit bekannte AL-KO Gruppe zählt zu den bekanntesten Herstellern für die Bereiche Fahrzeugtechnik, Lufttechnik sowie Garten und Hobby. Das Unternehmen setzt auf eine permanente Weiterentwicklung und bietet stets innovative Produkte für Profis und Hobby-Heimwerker. AL-KO hat es sich zur Aufgabe gemacht, weltweit zu den Besten zu zählen. Besonders hervorzuheben ist die einzigartige Firmenphilosophie, bei welcher neben der Qualität der Produkte vor allem die Mitarbeiter im Vordergrund stehen. Besonders spezialisiert ist das Unternehmen im Gartenbereich. Insbesondere die hochwertigen Rasenmäher, Pumpen und Hauswasserwerke wecken das Interesse der Verbraucher. Die Hauswasserwerke der AL-KO Gruppe sind sehr beliebt. Mittlerweile kann das Unternehmen auf ein breit gefächertes Angebot individueller Wasserwerke für den Hausbedarf verweisen. Jedes Hauswasserwerk des Unternehmens stößt bei den Kunden auf Anerkennung. Durchgehend lassen sich positive Bewertungen finden. Die Preise spiegeln die Leistung der verschiedenen Ausführungen wieder und reichen von ungefähr 100 Euro bis hin zu 300 Euro und mehr.
Metabo-Produkte sind laut Herstellerangaben in weitaus mehr als 100 Ländern erhältlich. In vielen Fällen davon in weitaus schwereren Bedingungen, als in jedem deutschen Haushalt zu erwarten ist. Grade daran sieht man aber deutlich, wie wichtig Qualität und Kompetenz auf Herstellerseite wirklich sind. Besonders diesen Punkten hat sich Metabo voll und ganz verschrieben. Neben Elektrogeräten und hochwertigen Elektrowerkzeugen hat sich Metabo auch auf stationäre Hauswasserwerke spezialisiert. Das Unternehmen produziert Hauswasserwerke mit unterschiedlicher Leistungskraft für den Gebrauch im Garten oder für das Haus. Jedes Hauswasserwerk von Metabo bietet Zuverlässigkeit, Qualität und Leistungsstärke. Die Produkte des Unternehmens erfreuen sich bei den Verbrauchern großer Beliebtheit, was nicht nur an der Qualität, sondern auch an den angenehmen Preisen liegt. So ist ein Hauswasserwerk von Metabo bereits ab 150,00 Euro erhältlich. Nach oben gibt es kaum Grenzen.
Das Firmenmotto von Einhell sendet eine deutliche Botschaft: „Markenqualität für Preisbewusste“. Einhell hat sich diesem Leitsatz voll und ganz verschrieben und hält, was es verspricht. Durch die Bank zeichnen sich die Produkte von Einhell durch hohe Qualität mit extrem fairen Preisen aus. Das weitverzweigte Unternehmen mit seinen vielen Partnern und Tochterfirmen bietet rund um den Globus einen umfassenden Service zu allen seinen Produkten. Neben der exzellenten Qualität hat Einhell auch dem einzigartigen Design seiner Produkte seinen Erfolg zu verdanken. Unter den vielfältigen Produkten aus den Bereichen Werkzeuge, Freizeit und Garten finden sich auch hochwertige und extrem leistungsstarke Hauswasserwerke. Jedes Hauswasserwerk ist individuell, bietet unterschiedliche Leistungen und kann im Garten wie auch im Haushalt eingesetzt werden. Die Preise für ein hochwertiges Hauswasserwerk von Einhell liegen durchschnittlich bei 150,00 Euro, wodurch die Geräte besonders günstig erhältlich sind.
Graf operiert seit bereits Jahren am Markt und hat sich auf der Herstellung von hochwertigen Kunststoffprodukten spezialisiert. Besonderer Fokus liegt auf der fertigung von Regenwasser-Auffang-Behältern. Hier hat Graf in Deutschland die Position als Marktführer inne. Ferner verfügt das Unternehmen weltweit über das größte Sortiment im Bereich Regenwasser-Nutzanlagen. Neben Regenwassertonnen bietet Graf auch Regenwassertanks, Regenwasserfilter, Pumpen und Hauswasserwerke. Das Produktangebot ist breit gefächert, wodurch sich für jeden Bedarf das optimale Hauswasserwerk finden lässt. Beispielsweise ein besonders geräuscharmes Hauswasserwerk. Zusätzlich bietet das Unternehmen Graf innovative Hauswasserautomaten, die ebenso wie jedes Hauswasserwerk für Qualität, Leistungsstärke und Zuverlässigkeit stehen.
Wisy wurde 1989 im hessischen Kefenrod gegründet. Weltweite Bekanntheit erlangte das vergleichsweise junge Unternehmen durch die Erfindung des Filtersammlers. Darauf basierend hat sich die Firma zu einem einem Herstellerunternehmen empor entwickelt. In den darauf folgenden Jahren baute Wisy die eigene Produktpalette sukzessive weiter aus und bedient inzwischen eine breiten Kundenkreis. Mittlerweile handelt es sich bei Wisy nicht mehr nur um einen Hersteller, sondern um einen deutschlandweiten Marktführer im Bereich effiziente Regenwassernutzung. Das Unternehmen bietet vielfältige Produkte, mit denen ein Hauswasserwerk effektiv ergänzt und verbessert werden kann, besonders erwähnenswert ist dabei das Regenwasserwerk „Multimat“. Ferner besteht auch die Möglichkeit, direkt über Wisy ein qualitativ hochwertiges Hauswasserwerk zu erwerben.

Normen, Richtlinien und Verordnungen in Sachen Hauswasserwerke

Erwartungsgemäß sind in Deutschland viele Richtlinien, Normen und Gesetze bei der Nutzung eines Hauswasserwerks zu beachten. Diese hängen natürlich auch davon ab, wofür Sie Ihr Hauswasserwerk schlussendlich nutzen wollen.

Soll das Hauswasserwerk zur Trinkwasserversorgung Ihres Haushaltes eingesetzt werden, muss die Anlage bestimmten Vorgaben der Trinkwasserversorgung in Deutschland entsprechen. Außerdem muss die Anlage in diesem Fall nach der Maßgabe der Trinkwasserversorgung überwacht werden.

Soll Ihr Hauswasserwerk zur Brauchwasserversorgung eingesetzt werden, müssen entsprechende Verordnungen und DIN-Normen beachtet und eingehalten werden. Unter anderem muss bei der Installation der Anlage darauf geachtet werden, dass sie frostsicher, aber kühl aufgestellt wird. Da ein Hauswasserwerk mit Druck arbeitet, müssen auch Sicherheitsbestimmungen für Druckleitungen eingehalten werden.

Um das Hauswasserwerk nach fertiger Aufstellung und Installation nicht von einem Sachverständigen überprüfen lassen zu müssen, müssen folgende Aspekte erfüllt werden:

  • Das Hauswasserwerk fördert nur ein kleines Volumen bei wenig Druck. Das mathematische Produkt aus Druck und Volumen liegt unter 6000 l*bar.
  • Der Druckbehälter der Anlage ist bereits serienmäßig baumustergeprüft
  • Das Luftpolster, das sich im Druckbehälter der Anlage befindet, wird ausschließlich von der eigentlichen Wasserpumpe ergänzt. Aus einem Kompressor oder einer Pressluftflasche darf das Luftpolster nicht ergänzt werden.

Wichtige Gesetze und Verordnungen für den Betrieb Ihres Hauswasserwerks sind im Folgenden:

  • DIN 1986 Teil 1, 2, 3, 32

Entwässerungsanlagen für Gebäude und Grundstücke; Technische Bestimmungen beim Bau, Nennweitenermittlung, Abwasser-und Lüftungsleitungen, Regeln für Wartung und Betrieb, Rückstauverschlüsse für fäkalienfreies Abwasser, Inspektion, Wartung, Anforderungen, Baugrundsätze, Werkstoffe

  • DIN 1997 Teil 1, 2

Rückstauverschlüsse für fäkalienfreies Abwasser, Anforderungen, Baugrundsätze,

Werkstoffe, Prüfgrundsätze

  • DIN 1229 in Verbindung mit EN 124

Aufsätze und Abdeckungen für Verkehrsflächen

  • DIN 1988 Teil 1 bis 4

Technische Regeln für Trinkwasserinstallation, Allgemeines, Planung und Ausführung,Emittlung der Rohrdurchmesser, Schutz des Trinkwassers, Erhaltung der Trinkwassergüte, Druckerhöhung und Druckminderung

  • DIN 4261

Behälterprüfungen

  • ATV A-138

Versickerung von Regenwasser

  • TrinkV §17 (1)

Trinkwasserverordnung, Kennzeichnung

  • AVBWasserV §3

Allgemeine Bedingungen f. d. Wasserversorgung, Mitteilungspflicht

  • Landesbaurechte, Kommunale Satzungen
  • Gebührenbefreiung, Baugenehmigungen

Grade im Bereich der Landesbaurechte können sehr unterschiedliche Gesetzgebungen vorliegen. Grundsätzlich stehen diese aber nicht der Installation eines Hauswasserwerkes im Weg. Zwar klingen diese für Laien sperrig und unverständlich, aber auch hier findet sich schnell eine Lösung. Im Zweifelsfall hilft ein Anwalt für Baurecht weiter.

Darüber hinaus sollte die Anlage auch über angemessene Sicherheitshinweise verfügen. Zwar sind diese in einem reinen Privathaushalt zu vernachlässigen, aber sobald Sie Ihr Hauswasserwerk beispielsweise in einem Mietshaus aus Ihrem Besitz einsetzen wollen und der Bereich frei zugänglich ist, sind diese Hinweise verpflichtend, da Sie unter Umständen sonst für Verletzungen haftbar gemacht werden können. Sorgen Sie nicht für die notwendige Absicherung und die rechtlich verpflichtenden Hinweise erlischt, wie in allen anderen Belangen, die in Ihrer Sorgfaltspflicht liegen, Ihr Versicherungsschutz und Sie können direkt und unmittelbar haftbar gemacht werden.

Dennoch sollten Sie sich nicht von der Vielzahl der Richtlinien, Verordnungen und Normen abschrecken lassen. Im Fall der Fälle hilft es sich mit einem Fachmann kurzzuschließen und entsprechend beraten zu lassen. Der Aufwand ist ein einmalige und wird durch langfristiges Sparen und Schonen der Umwelt belohnt. Ein Hauswasserwerk lohnt sich eben für jede Privatperson mit eigenem Haushalt im Besitz.